Monatelang wurden die Politik, die Schulleitung, die Schüler und die Eltern nicht darüber informiert, dass an der GGS Strand Europaschule Asbest gefunden wurde. Die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens durch den Bürgermeister, für ein Bauprojekt, welches in der nun umgesetzten Form von der Politik so nicht gewollt ist, wurde lapidar als „Verfahrensfehler“ abgetan. Der harsche Ton im Rathaus und die nicht vorhandene Führungsqualifikation sorgten für Angst bei den Mitarbeiter*innen und führte zu einem hohen Kranken- und Kündigungsstand. Der Personalrat hat sich daher mit einem Hilferuf an die Politik gewandt. Personen, die dem Bürgermeister unbequem erscheinen, müssen offensichtlich weichen. So ist wohl der Versuch zu werten, die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde zu entpflichten. Dieses Vorhaben ist glücklicherweise gescheitert, da die Politik dies verhindern konnte. Robert Wagner, vor zwei Jahren ohne ausreichende Kompetenzen in das Amt des Bürgermeisters gewählt, wirft den langjährigen, ehrenamtlichen Politikern, mangelnde Kompetenzen vor. Von Wertschätzung für das Ehrenamt ist nichts zu erkennen. Wir sind entsetzt über den Führungsstil, die Informationspolitik und mit welcher Uneinsichtigkeit Bürgermeister Robert Wagner auf Kritik reagiert. Trotz mehrerer Gespräche war kein Sinneswandel zu erkennen und das Vertrauen in die Person Robert Wagner ist letztendlich komplett verloren gegangen. Aus diesem Grunde benötigt unsere Gemeinde einen Neuanfang mit einer kompetenten Führungsspitze im Rathaus.

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